Kleine Sumpffischer erobern Spielplatz an der Wilhelm-Leuschner-Straße

Nach dem südlichen Teil der Spielfläche wurde jetzt auch der umgestaltete nördliche Teil eröffnet

Bürgermeister Daniel Zimmermann (Mitte) weiht gemeinsam mit Simone Feldmann, Leiterin des Bereichs Kinder, Jugend und Familie, Fritz-Ulrich Axt vom Bereich Bauwesen und vielen kleinen Sumpffischern und Sumpfmonstern die neue Spielfläche mit dem Thema „Das Leben im Sumpf“ ein. Foto: Birte Hauke

Zwischen langen Rohrkolben können Drei- bis Achtjährige klettern und balancieren. Foto: Birte Hauke

Die Expedition durch den Sumpf beginnt direkt hinter der Kurve der Wilhelm-Leuschner-Straße. Zwischen Seerosen und Fröschen führt ein schmaler Stelzenpfad aus Rohrkolben durch den Morast – kein Problem für die Sumpffischerinnen und –fischer der Armin-Maiwald-Schule. Bei der offiziellen Einweihung der umgestalteten Spielfläche testeten die Schülerinnen und Schüler begeistert die vielen neuen Geräte.

Unter dem Motto „Das Leben im Sumpf“ hat die Stadt für rund 88.000 Euro eine spannende Spielfläche für Drei- bis Achtjährige entwickelt. Dabei sind in die Gestaltung auch Wünsche der kleinen und großen Nutzerinnen und Nutzer eingeflossen. Ein kleines Holzhaus, die „Hütte des Sumpffischers“, bietet Möglichkeiten fürs Rutschen, Wippen, Klettern und Rollenspiel. Auf dem „Pfad durch Venn“ und einem Stelzenpfad können Kinder balancieren. „Wir haben auf dem Spielplatz bewusst verschiedene Trittebenen mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden“, erklärt Fritz-Ulrich Axt vom Bereich Bauwesen, der den Spielplatz geplant hat. „Nicht jedes Kind kann jede Ebene einfach erklimmen, aber diese Forderung ist gewollt – es darf auch nicht zu einfach sein.“ Auch die „Vom Sumpf verschluckte Rolle“ und der Kriech-Parcours „Die Reuse der Sumpffischer“ bieten unterschiedliche Herausforderungen.

Die Sumpflandschaft ist der nördliche Teil der insgesamt 4400 Quadratmeter großen Spielfläche zwischen Wilhelm-Leuschner-Straße, Julius-Leber-Straße und Geschwister-Scholl-Straße. Im vergangenen Jahr wurde bereits der südliche Teil für 127.000 Euro umgestaltet und im Juni eröffnet. Fünf- bis Zehnjährige erleben hier eine Dschungellandschaft mit Kletter- und Balanciermöglichkeiten, Hängebrücke und Baumhaus.

Im gesamten Stadtgebiet gibt es fast 70 öffentliche Spielflächen für verschiedene Altersklassen. Voraussichtlich noch im Frühjahr wird die umgestaltete Spielfläche an der Helene-Lange-Straße eröffnet. Weitere Spielflächen werden derzeit unter anderem an der Richard-Wagner-Straße und Unter der Schmiede neu ausgestattet. In den vergangenen drei Jahren wurden unter anderem der Mehrgenerationenspielplatz im Landschaftspark Rheinbogen und die umgestalteten Spielplätze am [intern]Landecker Weg, an der [intern]Johann-Sebastian-Bach-Straße und am [intern]Ulmenweg eröffnet. Weitere Informationen zu Spielplätzen und Spielplatzpatenschaften gibt es auf der städtischen Internetseite im Bereich „Kinder und Jugend“ unter [extern]„Spielplätze“. (bh)

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