Mo.Ki inklusiv feiert ersten Geburtstag an der Mittelstraße

Modell der antragsfreien Jugendhilfe soll Kinder und Jugendliche an Grund- und Gesamtschule niederschwellig unterstützen

Freuen sich über den ersten Geburtstag von Mo.Ki-inklusiv (v.l.n.r.): Professor Thomas Hennemann (Universität zu Köln), Simone Feldmann (Leiterin des Bereichs Kinder, Jugend und Familie bei der Stadt), Sandra Stollenwerk-Blaschek (Bergische Diakonie, Fachstelle an der PUG), Dorothe Schmitt (Bergische Diakonie, Fachstelle an der Lerche), Carsten Schüler (Bergische Diakonie, Bereichsleiter der Kinder- und Jugendhilfe Aprath), Hilde Benninghoff-Giese (Bergische Diakonie, Abteilungsleiterin der Jugendhilfe Aprath) und Daniel Zimmermann (Bürgermeister der Stadt Monheim am Rhein). Foto: Michael Hotopp

Fachlicher Austausch in den Räumen an der Mittelstraße. Foto: Michael Hotopp

Im Büro der Bergischen Diakonie an der Mittelstraße wurde am 24. September der erste Geburtstag des Projekts Mo.Ki „inklusiv“ gefeiert.

Projektbeteiligte sind die Stadt Monheim am Rhein, die Bergische Diakonie, die Schule am Lerchenweg sowie die AWO als Ganztagsträgerin, die Peter-Ustinov-Gesamtschule (PUG) und die Universität zu Köln als wissenschaftliche Begleiterin. Das Projekt wird durch die Stiftung Wohlfahrtspflege NRW gefördert.

Kernbaustein ist die antragsfreie Jugendhilfe. Kinder und Jugendliche der beiden Projektschulen können über diesen Weg unkompliziert individuell an ihre Bedürfnisse angepasste Hilfen erhalten – ohne dass die Eltern zuvor erst einen Antrag stellen müssen. Dafür sind an beiden Schulen Jugendhilfekräfte der Bergischen Diakonie tätig. Die Angebote der antragsfreien Jugendhilfe werden im Rahmen des laufenden Projektes weiterentwickelt. Hilfe gibt es unter anderem schon jetzt in Form von pädagogischer Betreuung, etwa beim Wechsel von der Grund- auf die weiterführende Schule, wenn die Dinge schwierig liegen, oder auch beim Einstieg in die Grundschule, wenn durch Um- oder Zuzug vorbereitende Kindergartenjahre fehlen. Auch ein Koffer wurde bereits entwickelt, mit dessen Inhalten die Kinder spielerisch nach ihren Zukunftswünschen, Ideen und Zielen befragt werden und das gesellschaftliche Miteinander gefördert wird.

Da es wegen der Corona-Pandemie keine echte Auftakt-Veranstaltung gab, wurde nun ein wenig nachgefeiert. Dabei konnten vor rund 60 Gästen auch schon erste Ergebnisse aus dem unter erschwerten Bedingungen angelaufenen Projekt vorgestellt werden. Zudem wandten sich Bürgermeister Daniel Zimmermann, der Bereichsleiter der Kinder- und Jugendhilfe Aprath, Carsten Schüler, und die beiden Fachstellen des Mo.Ki-„inklusiv“-Projekts, Dorothe Schmitt und Sandra Stollenwerk-Blaschek, mit kurzen Grußworten an die Gäste.

Anschließend waren die Türen des Büros geöffnet und Interessierte konnten sich in den Räumlichkeiten umschauen. Auf Stellwänden waren Informationen über das Projekt und Anschauungsmaterialien ausgestellt. Mitarbeitende der Bergischen Diakonie beantworteten alle Fragen zum Startjahr und gaben kleine Ausblicke in die Zukunft. Auch Professorin Karolina Urton Professor Thomas Hennemann und Sophia Hertel von der Uni Köln, die das Projekt wissenschaftlich begleiten, informierten die interessierten Gäste. Ein Geburtstag voll angeregter Unterhaltungen und ein netter Austausch zwischen den Projektbeteiligten und allen Gästen. (ts)

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