Das Kinderschutzverfahren „Signs of Safety“ ist ein international anerkanntes Verfahren, in dem alle Mitarbeitenden der städtischen Abteilung Sozialpädagogische Dienste ausgebildet wurden. Damit ist der Bereich Kinder, Jugend und Familie bislang das einzige Jugendamt in Nordrhein-Westfalen, das den Signs of Safety-Ansatz anwendet und umsetzt.
Folgende Ziele werden mit Signs of Safety verfolgt:
- Der „Signs of Safety“-Ansatz unterstützt professionelle Helferinnen und Helfer dabei, sowohl eine ressourcenorientierte und wertschätzende Haltung gegenüber den Familien und deren Sichtweisen zu zeigen – als auch gleichzeitig den Schutzauftrag der städtischen Bereichs Kinder, Jugend und Familie zu verfolgen.
- Der „Signs of Safety“-Ansatz soll mit praktikablen Methoden, einer wertschätzenden Haltung und der regelhaften aktiven Einbeziehung der Kinder sowie der Beteiligung erweiterter Netzwerke der Familien gute Grundlagen für ein verbessertes Krisenmanagement – auch in Kinderschutzfällen – schaffen.
- Der „Signs of Safety“-Ansatz soll die Handlungssicherheit der Fachkräfte im Bereich Kinder, Jugend und Familie und der freien Trägerinnen und Träger erhöhen im Umgang mit Ambivalenzen von Hilfe und Kontrolle.
- Der „Signs of Safety“-Ansatz soll den Wissenstransfer durch die Dokumentation und gemeinsame Fallbesprechungen verbessern.
- Der „Signs of Safety“-Ansatz soll Methoden und Instrumente standardisieren.
- Die Beteiligung und Mitwirkung von Kindern in Krisensituationen sowie die Gesprächsführung mit Kindern soll durch den „Signs of Safety“-Ansatz gestärkt werden.
- Die Ermittlung und der Einbezug von Ressourcen der Familie und deren Umfeld soll durch den „Signs of Safety“-Ansatz ermöglich werden.
- Der „Signs of Safety“-Ansatz soll die zielgerichtete Zusammenarbeit mit Trägerinnen und Träger anhand standardisierter Verfahren garantieren.