Neues Konzept zur Schulwegsicherung soll Elterntaxis reduzieren

Projektgruppe wird von einem Ingenieurbüro unterstützt / In Kürze startet Elternbefragung an allen Grundschulen

Es sind wohl ohne Übertreibung bisweilen fast schon chaotische Zustände, wenn Eltern ihre Kinder mit dem Auto zur Schule bringen oder abholen. Oft denken die Erwachsenen, dass der Nachwuchs sonst nicht sicher zur Schule kommen würde. Um dem entgegenzuwirken, hat die Stadtverwaltung kürzlich ein Projekt zur Schulwegplanung gestartet. Ziel ist es, in der Hauptstadt für Kinder noch sicherere Schulwege zu schaffen. Außerdem sollen sinnvolle Standorte für Elternhaltestellen gefunden werden. In einem ersten Schritt werden in Kürze an allen Grundschulen an die Eltern Fragebögen ausgegeben.

Auf den Fragebögen können Angaben zu den Schulwegen der Kinder gemacht werden. Bei der anschließenden Auswertung sollen mögliche Problembereiche ausgemacht und bewertet werden. Das wird bis ins Frühjahr dauern. Anschließend werden Lösungsvorschläge erarbeitet und vorgestellt.

Die Projektgruppe besteht aus Vertretern und Vertreterinnen der Stadtverwaltung, Schulen, Polizei und Politik. Mit dabei ist auch ein externes Ingenieurbüro. Sie alle steuern und begleiten den Prozess. (nj)

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