Zwölf Kindertagespflegepersonen bestehen erfolgreich GuK-Prüfung

Mit der Gebärdenunterstützenden Kommunikation mehr Barrierefreiheit in der Kinderbetreuung anbieten

Die zertifizierten Tagespflegepersonen (von links): Hülya Balveren, Ilona Bork, Gabriele Martenka, Diana Ruppelt, Olga Leus, Anne Lange, Aicha Ben Ramdane, Gudrun Sohlbach, Dominik Antonczyk, Marcella Leister und Nicole Mazet. Bianca Antonczyk hat die Prüfung ebenfalls absolviert, ist auf dem Foto aber nicht zu sehen. Foto: Alexandra Classe

Zwölf Kindertagespflegepersonen haben erfolgreich die Prüfung zu Trainerinnen beziehungsweise zum Trainer für Gebärdenunterstützende Kommunikation (GuK) bestanden. Die Fortbildungsreihe startete Anfang Januar und umfasste insgesamt sechs Abendtermine mit einer abschließenden mündlichen und praktischen Prüfung. 

Die Gebärdenunterstützende Kommunikation wurde 1999 von Professor Etta Wilken ins Leben gerufen und hat zum Ziel, mit standardisierter Gebärden sprachentwicklungsverzögerten Kindern die Kommunikation mit ihren Bezugspersonen zu erleichtern beziehungsweise zu ermöglichen. Die Gebärdenunterstützende Kommunikation umfasst insgesamt 237 Gebärden, die für die Tageskinder alltagsorientiert aufgebaut sind: Farben, Tiere, Gefühle, Wochentage, Jahreszeiten und auch alltägliche Situationen werden durch die einzelnen Gebärden spielerisch und kinderfreundlich begleitet. 

Durch den bedürfnisorientierten Einsatz der Gebärden schafft die Gebärdenunterstützende Kommunikation Selbstwirksamkeit und Teilhabe aller Kinder am Gruppengeschehen. Für Kinder, die sich lautsprachlich noch nicht verständigen können, ist diese Methode ein reiner Zugewinn an Beteiligung. Kinderlieder, Spiele sowie Bücherbegleitung in der täglichen Arbeit werden durch die Gebärdenbegleitung bewusster von Kindern wahrgenommen und gestalten den täglichen Alltag lebendiger. 

Als Qualitätssicherung hat sich der Fachdienst Kindertagespflege der Stadt Monheim am Rhein das Ziel gesetzt, alle 80 Kindertagespflegepersonen in diesem Bereich zu schulen und wieder eine Möglichkeit mehr zu haben, Inklusion im Alltag zu leben. (tb) 

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