Kinder, die eine Behinderung haben oder von Behinderung bedroht sind, können nun von noch mehr Kindertagespflegepersonen professionell betreut und gefördert werden. Von September bis März haben 16 engagierte Kindertagespflegepersonen in mehreren Ganztagesfortbildungen den Zertifikatskurs „Inklusion in der Kindertagespflege“ abgeschlossen.
„Mit dem Kurs investiert die Stadt gezielt in die Qualität der Betreuung von Kindertagespflegepersonen“, betont Petra Kamnik von der städtischen Abteilung Frühkindliche Bildung. In insgesamt 100 Unterrichtseinheiten setzten sich die Teilnehmerinnen mit ihrer eigenen Haltung gegenüber Menschen mit Behinderung auseinander. Dabei reflektierten sie unter der Leitung der Frühpädagogin Alicia Gerstenberger auch immer wieder die eigene Betreuungspraxis, um die individuellen Konzepte inklusiver gestalten zu können. Darüber hinaus vermittelte Gerstenberger alltagstaugliche Methoden und Methodenkompetenz für die Zusammenarbeit und die Kommunikation mit Eltern und Kooperationspartnern. Praxisnah begleitet wurde der Kurs von der städtischen Abteilung Frühkindliche Bildung.
„Damit stehen nun weitere Kindertagespflegepersonen zur Verfügung, die adäquat Kinder mit Behinderungen oder Kinder, die von einer Behinderung bedroht sind, gemeinsam in einer kleinen Gruppe betreuen und fördern können“, freut sich Petra Kamnik. In der Kindertagespflege werden Kinder im Alter bis 3 Jahren oder bis zum Eintritt in die Kita bei von überprüften und geeigneten Tagespflegepersonen betreut. Ziel ist es, Kinder in einem familienähnlichen und kinderfreundlichen Rahmen zu betreuen, ergänzend zur eigenen Familie zu fördern und in ihrer persönlichen Entwicklung zu unterstützen. Anfragen nach freien Plätzen sind über die
Platzsuche oder per E-Mail an
kindertagespflege@monheim.de möglich. (bh)
Weitere Informationen zur Kindertagespflege gibt es auf der städtischen Website.


